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JoJus Welt auf DaWanda

Mittwoch, 27. Februar 2013

Patchwordecke oder einfach nur Übertreibung

Hallo Zusammen,

es gibt so Projekte, da merke ich eigentlich schon beim ersten Schnitt des Rollschneiders, dass sie nciht für mich gemacht sind.

Und während ich immer weiter werkel, wird mir diese Tatsache immer bewusster.

Und dann überlege ich, warum das, was bei anderen so leicht aussieht, bei mir regelmäßig in einem halben Chaos endet.

Ich meine ich bin keine Anfängerin mehr und es gibt Sachen, die ich richtig gut kann, aber es gibt auch solche, die treiben mich fast in den Wahnsinn.

Okay vielleicht liegt es auch an mir. Ich meine, warum fange ich nicht klein an, so wie die "Könner" auch, warum muss ich immer direkt völlig übermotiviert loslegen. Vielleicht liegt es auch daran.

Ein solches Projekt möchte ich euch heute zeigen. Dank des tollen Tutorials von pechundschwefel-wie nähe ich eine Patchworkdecke und des nahenden Geburtstags meines Meines Mannes, dachte ich tolle Idee. Denn er hat nie eine Decke auf dem Sofa, weil ich alle klaue...

Was ich machte:
Ich suchte mir 8 verschiedene männertaugliche Stoffe aus plus einen Fleecestoff für die Rückseite, begann 48 Stoffquadrahte auszuschneiden, legte stundenlang die Decke zusammen, stellte viele Fragen und begann letztlich diese zusammenzunähen.

Ich nähte, bügelte, werkelte, steckte und nähte weiter, bis ich trotz, bügeln, stecke, gerade nähen usw. am Ende ankam und Top und Rückseite nicht passten.

Wieder aufgemacht, stellte ich mir die Frage, warum ich direkt mit dem größenwahnsinnigen Projekt einer Decke von 1,90 Metern mal 1,40 Metern anfangen musste. Mein erstes Patchworprojekte. Das Quilten sparte ich übrigens aus, aber das war von Beginn an so geplant.

Bis Top und Rückseite zusammen gehörten und die Decke im Schrank lag - länger.

Dann kam der Rand, ich entschied mich für 4 Stoffe, die auch schon in der Decke vorkamen. Ich schnitt Streifen zu, nähte bügelte, nähte und bügelte einen 7 Meter langen Streifen dreimal, damit er wie ein Schrägband gefaltet war.

Dann begann ich den Rand zu nähen. Zuletzt nurnoch getrieben, von dem Wissen und vielelicht noch mehr der Hoffnung, dass sie meinem Mann gefallen würde.
Sie ist mit viel Liebe und Nerven genäht und trotz der kleinen Schönheitfehler gefällt sie mir wirklcih gut.

Ich habe 8 mal 0,55 Meter plus 2 Meter Stoff verarbeitet, 48 Quadrahte und 8 Streifen zugeschnitten, 7 Meter und jede Menge andere Stoffflächen gebügelt und genäht, genäht, genäht.

Und nun genug geschrieben, hier ist meine Decke und sie ist nichtmal so schief, wie es auf dem Foto aussieht....





Nochmal vielen Dank für das tolle Tutorial!

LG JoJu

Kommentare:

  1. Ach so Großprojekte nehme ich mir auch immer mal wieder vor und stelle dann fest, dass sie mir überhaupt nicht liegen. Top und Unterseite passen bei mir auch nie.;-) Ich finde sie trotzdem gelungen und die Farben sehr dezent und schick.
    LG
    Kerstin

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  2. Sieht doch super aus.

    Aber das Binding 2 mal zu bügeln ist auch echt eine Strafe. Ich halbiere es immer nur und nähe es dann doppelt gelegt an.

    Ich habe mich ins Nähen übrigens genau mit einem solchen Mammutprogramm geschmissen. Aber als totaler Anfänger.

    Liebe Grüße

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  3. Oh JoJu,
    was für eine tolle Decke! Perfekte Männerfarben und von den Strapazen sieht man gar nichts, von denen du geschrieben hast!
    Total schön!
    Liebe Grüße,
    Ricarda

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  4. Super-super-schön! Ich trau mich an so was übrigens erst gar nicht ran, nie und nimmer! So eine Fummel-Arbeit, und dann noch das bügeln - RESPEKT!!!

    LG
    Heike

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  5. Sie ist supersupertoll geworden!!
    Ganz liebe Grüße,
    Sabine

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